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Rallye Dakar im Ziel

Amarok, Crafter und Multivan bestehen Härtetest

Die Rallye Dakar hat ihr Ziel in der peruanischen Hauptstadt Lima erreicht. Die etwa 400 Teilnehmer haben seit dem 1. Januar in ihren Autos, auf Motorrädern und Quads oder im Race-Truck rund 9.000 Kilometer seit dem Start in Mar del Plata an der argentinischen Atlantikküste hinter sich gebracht. Erfolgreich hat auch die Serviceflotte von Volkswagen Nutzfahrzeuge aus Hannover die Marathonrallye absolviert.

Der Sieg ging an den haushohen Favoriten Stéphane Peterhansel. Der Franzose hat die „Dakar“ inzwischen zehn Mal gewonnen, sechs Mal auf dem Motorrad, vier Mal mit dem Auto.

In Lima sind auch die Amarok, Multivan Panamericana und Crafter 4Motion angekommen, die Volkswagen Nutzfahrzeuge den Organisatoren der Rallye Dakar als „Official Supplier“ zur Verfügung gestellt hat. 30 Amarok – darunter auch die neuen Varianten mit dem neuen Automatikgetriebe und als SingleCab –, acht Multivan Panamericana und ein Crafter 4Motion mit Allradantrieb von Achleitner waren unterwegs. Die Fahrzeuge kamen unter anderem für Zeitnehmer, Kontrollposten und Streckensicherungspersonal zum Einsatz.

Die rund 9.000 Kilometer von Argentinien über die Anden nach Chile und von dort bis Peru gingen an den Amarok, Multivan Panamericana und Crafter 4Motion natürlich nicht spurlos vorüber.

„Die Rallye Dakar ist ein enormer Härtetest für die Fahrzeuge, vor allem für die hauptsächlich Offroad eingesetzten Amarok. Dennoch ist kein Problem aufgetreten, das wir nicht vor Ort lösen konnten“, resümiert Carsten Otto, der Einsatzleiter von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Die Servicemannschaft wechselte im Verlauf der 15 Tage dauernden Veranstaltung knapp 50 Luft- und ebenso viele Pollenfilter, tauschte zwei von Steinschlägen zerstörte Windschutzscheiben, ersetzte mehr als zwei Dutzend beschädigte Reifen und spendierte allen Offroad eingesetzten Amarok zwei Mal neue Stoßdämpfer.

Die Etappen der zweiten Rallye-Halbzeit führten von der chilenischen Bergbaustadt Copiapo nach Lima - und sie forderten noch einmal alles von der VW Flotte. Auf den harten Schotterpisten am Fuß der Anden bewährte sich erneut der Achleitner-Allradantrieb des Crafter 4Motion. Dank drei zuschaltbarer Sperren ließ sich der große Transporter von Volkswagen auch vom berüchtigten Fech-Fech - dem puderfeinen und bis zu knietiefen Staub der Wüste Atacama - nicht aufhalten. Auf den teilweise recht eintönigen Tagesetappen – den Rekord stellte eine über 52 Kilometer lange Gerade in Peru auf – mit striktem Tempolimit von 100 km/h in Chile und 90 km/h in Peru erhöhte das Achtgang-Automatikgetriebe des neuen Amarok Automatic den Komfort für die Fahrer spürbar. Das überzeugte auch Ex-Formel-1-Pilot Jacky Ickx nach einer Testfahrt am Ruhetag in Copiapo: „Der Amarok Automatic hat mich beeindruckt. Sehr gut gefallen hat mir die Option, Gänge auch manuell wechseln zu können. Mit dem Amarok Automatic habe ich offroad Stellen erreicht, die ich kaum für möglich gehalten hätte.“

Quelle: Gerhard Prien