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1. Mai 2012 Bulldog Treffen in Hagen

1. Mai 2012: Bulldog und Co. treffen sich im LWL-Freilichtmuseum Hagen

Mit über 150 historischen Ackerschlepper, Treckern und Traktoren rechnen die Organisatoren vom Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) für das Treffen am Dienstag, 1. Mai 2012.

Im gesamten LWL-Freilichtmuseum werden die alten Traktoren der verschiedenen Hersteller um die Wette tuckern. „Die Freunde alter Schlepper kommen voll auf ihre Kosten. Es werden bekannte Namen wie Lanz, Hanomag, Porsche, MAN, Deutz und Unimog vertreten sein, aber auch unbekanntere Marken wie Allgaier oder Bautz stellen sich vor“, verspricht Klaus-Dieter Knöppel vom LWL-Freilichtmuseum. Ab dem Vormittag dürften sich den Treckerfreunden und Fotografen schöne und reizvolle Motive bieten, wenn die alten Schätzchen der Reihe nach – gemächlich, aber geräuschvoll - ins Museum rollen werden.

Bekannt und legendär unter den Trecker-Oldtimern ist die Marke H. Lanz. Die Firma Heinrich Lanz Aktiengesellschaft mit ihrem Stammsitz in Mannheim beschäftigte sich seit den 1880-er Jahren mit Landmaschinentechnik. Sie entwickelte eine motorgetriebene Maschine, welche die Lokomobile ablöste, die seinerzeit die Dreschwerke in der Landwirtschaft betrieben. Im Jahr 1921 kam H. Lanz als erstes Unternehmen der Welt mit einem Rohölschlepper auf den Markt, dem legendären „Lanz-Bulldog“. Den kuriosen Namen bekam er durch die Ähnlichkeit mit dem Gesicht eine Bulldogge. Die ersten Lanz-Bulldogs leisteten acht oder zwölf PS, später wurden die Motoren ind er Leistung bis auf 55 PS aufgestockt. Bis in die 1950-er Jahre wurden 25.000 Exemplare gebaut.

„Die genial einfach gebauten Maschinen, basierend auf einem Ein-Zylinder-Prinzip mit einem Glühkopfmotor, waren ideal für die Landwirtschaft. Sie waren so konstruiert, dass sie selbst in einer einfachen Dorfschmiede oder vom Bauern selbst mit Hammer und Meißel repariert werden konnten. Ein weiterer Vorteil des Bulldogs lag darin, dass er zuverlässiger war als die empfindlichen benzingetriebenen Ackerschlepper mit ihrem explosionsgefährdeten Treibstoff. Denn Dieselantrieb gab es noch nicht, und der Bulldog fuhr mit billigem Rohöl", erklärt Klaus-Rudolf Rose, der Geschäftsführer der H. Lanz-Freunde Ruhrgebiet e.V..

Bildrechte: LWL

Quelle: Gerhard Prien