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Zubehör/Sonstiges

Wiking erfüllt Sammlerwünsche

Auch im neuen Jahrzehnt erfüllt Wiking Sammlerwünsche. Die kompakte Doppelkabine des VW T1 macht den Anfang. Der legendäre Bulli mit der Pritsche steht in der Gunst der Wiking-Freunde auf der Wunschliste schon lange ganz vorn. Jetzt stellen die Modellbauer die 1:87-Miniatur aus neuen Formen vor und realisiert damit das Vorbild aus den letzten Baujahren der T1-Ära. Bis 1967 wurde die Doppelkabine in Hannover gebaut, zuletzt mit den großen runden Blinkern oberhalb der prägnanten Bulli-Nase. Diese nach 1963 nach oben gewanderten Blinkleuchten wirken wie Sommersprossen und lassen den VW Bulli auch in der 87-fachen Miniaturisierung munter dreinschauen. Die „Doka“ begleitete bereits in den 1960er-Jahren die Bulli-Chronologie. Damals wurde die Ausführung der Baujahre zwischen 1960 bis 1963 mit den spitzen, kegelförmigen Blinkern realisiert. Die Geschichte des VW Busses dokumentierte Wiking im Maßstab 1:87 über all die Jahrzehnte so engagiert wie keine zweite Automodellmarke. Jetzt – über 50 Jahre nach Serienstart des Doppelkabinen-Vorbilds – bedeuten neue Formen auch neue Strahlkraft. Karosserieober- und -Unterteil sind in taubenblau gehalten, das Fahrgestell in schwarz. Stoßstangen und Lenkrad sind perlweiß, die Inneneinrichtung mit vorderer und hinterer Sitzbank olivgrau, die Felgen perlweiß. Die Scheinwerfer sind transparent, die Rückleuchten rottransparent eingesetzt, die Blinker in orange mit silbernem Chromring ausgeführt, das VW-Logo auf der Front in silber gehalten.

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Außerdem fährt der Puch G als altgedienter Geländewagen ins Programm, er bereichert das Offroader-Spektrum. Selbst Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger hält dem aus seiner österreichischen Heimat stammenden Puch G die Treue. Aus gutem Grund. Immerhin steht der Puch G zu Beginn der 1970er-Jahre für ein wegweisendes Projekt, mit dem zwei unabhängige Hersteller die Nachfrage nach einem militärisch wie zivil nutzbarem Allradler gemeinsam befriedigen wollen. Der Geländewagen, dessen Produktion 1975 in Graz begann, steht seither für das gemeinsame Projekt von Magna Steyr und Mercedes Benz. Beide Partner haben sich den weltweiten Vertrieb aufgeteilt, so dass in einigen osteuropäischen Ländern der Puch G eine flächendeckende Verbreitung findet. Die Karosserie ist in schwarz gehalten, das Fahrgestell in silbergrau, Inneneinrichtung und Lenkrad sind beige, die Felgen silbergrau, die Scheinwerfer gesilbert. Das Puch-Logo vorn ist bedruckt und auch die Reserveradabdeckung heckseitig ist mit mehrfarbigem Puch-Logo versehen.

Ebenfalls neu: Der Berliner Landy im Zeichen des Union Jack. Die britischen Soldaten waren vor allem mit ihrem Land Rover unterwegs, als sie in den 1960er- und 1970er-Jahren im geteilten Berlin für militärische Grenzpatrouillen zuständig waren. Die Alliiertenzugehörigkeit der Berliner Brigade war für jeden auf Anhieb erkennbar. Der Union Jack, die britische Nationalflagge, auf dem Land Rover sorgte für eine rasche Erkennung der Alliierten. Die Wiking-Ausgabe auf Basis des Serienklassikers realisiert dank feinster Bedruckungselemente die vorbildgerechte Miniaturisierung dieser Militärversion, die auch ein Stück deutscher Nachkriegsgeschichte dokumentiert. Der Land Rover zählte zur Ausrüstung der „Berlin Infantry Brigade“ der British Army, die über drei Infanteriebataillone, einen Panzer Eskadron sowie weitere Unterstützungseinheiten verfügte.

Land Rover-Karosserie und Fahrgestell mit Stoßstangen sind in tannengrün gehalten, ebenso Inneneinrichtung und Felgen. Das Lenkrad ist schwarz, die Frontscheinwerfer silber, die Blinker orange und die Rückleuchten rot lackiert. Frontseitig auf der linken Seite findet sich die Großbritannien-Flagge, auf den Seiten das Wappen der britischen Brigade, am Heck das Berliner Brigaden-Logo.

Quelle: Gerhard Prien