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Segway

Segway: Das Ding darf auf Radwegen fahren

Das Teil ist 20 km/h schnell, es wird von Lithium-Ionen-Akkus angetrieben und hat, je nach Modell, eine Reichweite von bis zu rund 40 Kilometer. Durch die Verlagerung des Körpergewichts wird das Zweirad gesteuert, beschleunigt und auch gebremst. Künftig darf der Stehroller in Deutschland auf Radwegen gefahren werden. Voraussetzung ist mindestens der besitz einer Mofa-Prüfbescheinigung des Fahrers. Der Segway fällt künftig unter die Straßenverkehrsordnung, das hat der Bundesrat mit einer entsprechenden Verordnung beschlossen. Eigens für den Segway wurde eine neue Fahrzeugkategorie „eMo“ (elektronische Mobilitätshilfe) geschaffen. Eine Helmpflicht ist für den Segway zunächst nicht vorgesehen, vorgeschrieben sind für das Fahrzeug allerdings eine Klingel und Licht sowie ein Mopedkennzeichen. Radfahrern muss der Segway-Pilot das Überholen ermöglichen, Fußgänger haben grundsätzlich Vorrang. Auf Bundes-, Kreis- und Landstraßen gilt ein Fahrverbot, allgemeine Fahrverbote gelten auch für den Segway. Bei fehlenden Radfahrwegen darf der Einachs-Roller am rechten Straßenrand genutzt werden. Der Segway, der auch als „Beiboot“ für Reisemobile taugt, ist über den deutschen Importeur in Deggendorf ab 8.080.— Euro zu haben. Weitere Infos: www.segway.de.

Quelle: Gerhard Prien

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