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Motorrad/Naked Bike

Suzuki Inazuma

Allroundtalent:

Sie soll Wiedereinsteiger ebenso locken wie Motorrad-Neulinge. Suzuki sieht die im Design an die Linienführung der B-King angelehnte neue Inazuma „als Antwort auf die wachsende Nachfrage nach zuverlässigen und kostengünstigen Motorrädern“.

Mit dem eigenständige Design der Inazuma, das sich in Linienführung und Formensprache an der B-King orientiert, will Suzuki eine breite Zielgruppe ansprechen. Eine kleine, mit scharfen Linien gestaltete Lampenmaske und herausragender Form des Scheinwerfers mit Klarglas-Streuscheibe kennzeichnet die Front. Die vorderen Blinkleuchten sind - wie bei der B-King - in die Tankverkleidung integriert. Die Sitzbank sorgt mit geringer Sitzhöhe für einfaches Auf- und Absteigen, die charakteristische Linie steigt von der Front zum Heck hin an.

Ob die Optik die Biker anspricht, wird sich auf der IMOT (17. bis 19. Februar 2012) in München und bei Motorräder Dortmund (01. bis 04. März 2012) zeigen, da ist die Inazuma erstmals live zu sehen. Für den Antrieb sorgt ein wassergekühlter Zweizylinder mit Einspritzung und Sechsgang-Getriebe. Der als Langhuber ausgelegte, 248 ccm große Zweizylinder-OHC-Motor (53,5 mm Bohrung x 55,2 mm Hub) ist auf niedrige und mittlere Drehzahlen um 4.000 U/min ausgelegt. Die elektronische Kraftstoffeinspritzung steuert Einspritzmenge und Einspritzzeitpunkt mit Hilfe zahlreicher Sensoren und einer Lambda Sonde. Zum Einsatz kommen eine Kurbelwelle mit 180 Grad Hubzapfenversatz sowie eine direkt angetriebene Ausgleichswelle zur Geräusch- und Vibrationsreduzierung. Diese Maßnahmen sollen auch auf längeren Strecken ein komfortables und entspanntes Fahren ermöglichen. Die verchromte 2-in-2-Auspuffanlage geht von zwei Krümmern in einen Sammler über und mündet in zwei Endschalldämpfern mit konisch zulaufenden Endkappen.

Das Fahrwerk ist auf den unproblematischen Einsatz auf Kurzstrecken ausgelegt. Der neu entwickelte Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen mit gegabeltem Unterzug wurde mit modernen Festigkeitsberechnungen entwickelt. Für die Hinterradfederung kommt ein direkt angelenktes Zentralfederbein zum Einsatz. Vorne und hinten verzögert die Inazuma über hydraulische Scheibenbremsen, die kleine Suzuki rollt auf Reifen der Dimension 110/80-17 vorne und 140/70-17 hinten.

Für Fußrasten, Brems- und Schalthebel und den Soziushaltegriff verwendet Suzuki hochwertiges Aluminium. Die Instrumenteneinheit ist betont klein gehalten und in die kompakte Lampenmaske integriert. Das Kombiinstrument verfügt über ein rechts neben dem analogen Drehzahlmesser angebrachtes großes LCD-Display mit LED-Kontrollleuchten. Das Display kombiniert die Funktionen von Tachometer, Tankanzeige, Kilometer- und Tageskilometerzähler, Ganganzeige, Inspektionsintervallanzeige und Uhr. LED-Leuchten mit langer Lebensdauer kommen als Warnanzeigen für Kühlwassertemperatur, Öldruck und Einspritzung sowie die Leerlauf-, Fernlicht- und Blinkanzeige zum Einsatz. Die Schaltpunkt-Anzeige biete drei Wahlmöglichkeiten. Den Standardmodus (keine Anzeige), den Normal- sowie den Eco-Modus. Im Normal-Modus leuchtet die Anzeige auf, wenn die angemessene Drehzahl für den normalen Fahrbetrieb erreicht wird. Sie zeigt dem Fahrer den optimalen Zeitpunkt für den Gangwechsel an. Im Eco-Modus blinkt und leuchtet die Schaltpunktanzeige bei niedrigerer Drehzahl als im Normal-Modus und erlaubt so eine kraftstoffsparende Fahrweise. Die Inspektionsintervall-Anzeige weist auf anstehende Wartungen hin. Die Markteinführung der neuen Inazuma erfolgt in Deutschland voraussichtlich im Juli 2012.

Quelle: Gerhard Prien