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Motorrad/Elektro

smart escooter

Ein Elektro-smart auf zwei Rädern

Mit dem rein elektrisch angetriebenen escooter präsentiert smart eine weitere Lösung für intelligente urbane Mobilität. Die Zweirad-Studie überträgt die Vorteile des E-Auto-Pioniers smart fortwo electric drive auf zwei Räder: Kompakte Abmessungen, Wendigkeit, hohe Sicherheitsstandards und markentypischer Fahrspaß, nicht zuletzt durch einen lokal emissionsfreien Antrieb. Zudem will der neue escooter durch ein eigenständiges und modernes Design sowie durch einfache Handhabung überzeugen.

Ein weiteres Plus ist die Integration von Smartphones: Die weiterentwickelte smart drive kit App übernimmt vielfältige Funktionen, etwa die des Tachometers oder einer Reichweitenanzeige. Weltpremiere hat das smarte Zweirad auf der Mondial de l‘Automobile Paris 2010, wo es einen Ausblick auf künftige Null-Emissions Produkte der Marke smart gibt.

Das natürliche „Revier“ des unkonventionellen smart escooter ist die Großstadt. Im urbanen Verkehr stellt der Elektro-Roller eine sinnvolle Ergänzung oder Alternative zum Auto dar - mit einem Plus an Beweglichkeit und einer wegweisenden Sicherheitsausstattung. Letztere beinhaltet einen Airbag, ein Antiblockiersystem ABS und einen Totwinkel-Assistent.

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„Mit dem escooter setzen wir die Umsetzung unserer ‚vision smart’ konsequent fort: Noch mehr Fahrspaß in der Stadt, noch mehr Anpassungsmöglichkeit an den jeweiligen Lebensraum, noch mehr Flexibilität nicht zuletzt auch durch die Möglichkeit der Einbindung in unser car2go-Konzept“, sagt Annette Winkler. Leiterin smart.

Mit dem einspurigen escooter kann smart neues Wachstumspotenzial erschließen. Mit Zweirädern will die Marke auch deutlich jüngere Menschen erreichen, noch bevor diese den Führerschein fürs Auto besitzen. Hinzu kommen funktionale und umwelttechnische Vorteile der von Anfang an auf „E-Drive“ ausgelegten Zweiräder.

Den ersten Eindruck vom smart escooter prägt sein eigenständiges und unkonventionelles Design. Ein wesentliches Gestaltungselement sind die sportlich-attraktiven Proportionen: Der Frontbereich wirkt in der Seitenansicht kompakt , während das optisch weit hinter dem Sitzbereich platzierte Hinterrad den Vorwärtsdrang und die Agilität des Rollers betonen soll. Das dynamisch-elegante Erscheinungsbild unterstreicht die Komposition aus vollen Flächen und akzentuierten Linien - die Designer sprechen von „iconic“ Design.

Den coolen Auftritt des escooters unterstreichen liebevoll ausgeführte Details, die den hochwertigen Eindruck verstärken, von der filigranen Cockpitverkleidung bis zum bündig eingepassten Rücklicht. Gleichzeitig will das Konzept durch praktische Lösungen, einfachste Handhabung und vorbildliche Sicherheit überzeugen.

Die tragende Chassisstruktur des Elektro-Rollers ist bewusst der Tridion-Sicherheitszelle des smart fortwo nachempfunden. Der Rahmen aus Stahl und Aluminium ist mit Bodypanels aus Kunststoff verkleidet, die vollständig austauschbar sind. Eine Besonderheit des escooters stellen die langen, großflächigen und lichtdurchlässigen Elemente an den Kanten des Fußschutzes (Frontverkleidung) dar. Diese beleuchteten Sidemarker sorgen für verbesserte seitliche Sichtbarkeit und dienen gleichzeitig als Blinker. Mit LED-Technik sind sowohl der Frontscheinwerfer als auch das Rücklicht und die Bremsleuchte bestückt.

Die weiße, mit grünen Akzentteilen versehene Lackierung des smart escooter soll die Verwandtschaft zum smart fortwo electric drive betonen. In Sachen Alltagstauglichkeit setzen sich die Gene des Zweisitzers beim Elektro-Roller durch. Beispiel: Der Rahmen des smart escooter nimmt Technikkomponenten wie die Batterie und die Leistungselektronik auf und bietet zusätzlich Stauraum, etwa für Helme.

Für den Antrieb sorgt ein scheibenförmiger, kompakter und mit 4 kW dennoch leistungsfähiger Radnaben-Elektromotor im Hinterrad. Der bürstenlose Gleichstrom-Nabenmotor überträgt seine Kraft direkt aufs Hinterrad. Da der Motor keinen Platz im Chassis beansprucht, steht dort mehr Stauraum zur Verfügung. Das volle Drehmoment steht sofort beim Anfahren zur Verfügung, an der Ampel können smart escooter Fahrer den meisten Autos mühelos davon fahren. Vorder- und Hinterrad werden an Einarmschwingen geführt. Vorne kommt ein Reifen der Dimension 130/60 R13 zum Einsatz, das hintere Pendant hat das Format 140/65/R13. Die maximale Geschwindigkeit des smart escooters soll bei 45 km/h liegen. Den Fahrstrom liefert eine Lithium-Ionen Batteriepaket mit 48 Volt. Mit einer Kapazität von 80 Ah sollen Reichweiten von bis zu 100 Kilometer möglich sein. Aufgeladen werden kann der escooter in drei bis fünf Stunden an jeder üblichen Haushaltssteckdose. Die Ladedose dafür ist in der Front des Rollers unter einem aufklappbaren smart Emblem untergebracht, das Ladegerät ist im Roller integriert.

Der smart escooter ist mit modernster Sicherheitstechnik ausgestattet, dazu zählen zum Beispiel ein für Zweiräder adaptiertes Antiblockiersystem (ABS), ein in der Verkleidung unter dem Lenker integrierter Airbag sowie der Totwinkel-Assistent, der den Fahrer – etwa bei einem beabsichtigten Spurwechsel – auf dicht hinter ihm folgende, im „toten Winkel“ der Rückspiegel aber nicht erkennbare Fahrzeuge aufmerksam macht. Wie in der Mercedes-Benz E-Klasse blinkt in solchen Fällen ein Warndreieck im Rückspiegel auf. Zum sicheren Bremsen genügt ein Handgriff, um Vorder- und Hinterrad gleichzeitig zu verzögern. Bei der vorne montierten hydraulischen Scheibenbremse sorgt ein Antiblockiersystem auch bei Notbremsungen für maximale Bremswirkung. Parallel zum Vorderrad wird das Hinterrad abgebremst, allerdings nicht mechanisch, sondern elektrisch.

Diese Aufgabe übernimmt der Radnabenmotor im Hinterrad, der dort ansonsten für Vortrieb sorgt. Wird der Bremshebel betätigt, kehrt sich das Arbeitsprinzip um: Der Motor wird zum Generator, der Widerstand sorgt für die gewünschte Bremswirkung. Die dabei gewonnene Bremsenergie wird in elektrische Energie umgewandelt und in der Lithium-Ionen Batterie des Rollers gespeichert. Die ohnehin hohe Energieeffizienz wird durch zusätzliche Solarzellen in der Front des escooter gefördert. Die Sonnenkollektoren unterstützen das Aufladen des hochmodernen Lithium-Ionen Batteriepakets bei Sonnenschein auch während der Fahrt.

Quelle: Gerhard Prien