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Motorrad/Elektro

Quantya

Elektro-Motorrad vereint Geländespaß und Umwelt

Wer es nicht selbst erlebt hat, der wird es kaum glauben; – wie von Geisterhand prescht das Quantya mit nach vorne. Ohne Motorgeräusch, ohne Gestank. Der Traum vom umweltfreundlichen Moto-Cross-Spaß ist Realität geworden. Mit moderner Technologie ist es dem Schweizer Spezialisten für elektrobetriebene Sportgeräte (Quantya) gelungen, eine Moto-Cross-Maschine auf die Räder zu stellen, die neue Dimensionen eröffnet. Herzstück des Elektro-Dirtbikes ist eine Lithium-Polymer-Batterie, die genügend Kraft und Ausdauer für mehrstündigen Offroad-Spaß liefern soll. „Nach etwas mehr als eine Stunde Auftanken an der Steckdose, kann man - je nach Fahrweise - bis zu drei Stunden Fahrspaß im Gelände haben“, so Hans Eder, Importeur des Quantya und Geschäftsführer von Kom Enterprise GmbH aus Burgkirchen. Dabei liefert das Motorrad über den gesamten Zeitraum die volle Leistung von 14 kW / 19 PS bei 38 Nm. Parameter, die der Zugkraft eines 250 ccm3-Motorrads nahe kommen. Doch sind beim Fahrwerk des Quantya durchaus familiäre Verbindungen zum Mountainbike erkennbar. So ist die Definition des Quantya nie ganz konkret: Motocross-Maschine oder Mountainbike mit Elektromotor – ganz wie es beliebt.

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„Wegen umweltpolitischer Notwendigkeiten ist der Motocross-Sport in Deutschland immer weiter zurück gedrängt worden“, so Eder weiter. Waren in den 80-er und auch 90-er Jahren in ganz Deutschland unzählige Motocross-Strecken für freies Training geöffnet, so verschwanden diese in den letzten Jahren mehr und mehr von der Bildfläche. Kurzum: es wurde im Laufe der Jahre immer schwieriger, aufwändiger und teurer, den Motocross-Sport auszuüben. Mit dem Quantya soll Moto-Cross wieder ohne großen Aufwand möglich werden. Durch die Geräuschlosigkeit soll die Quantya an vielen Orten gefahren werden können. Sei es in der Kiesgrube oder in sonstigen Locations. Eine weitere Möglichkeit, das Quantya in interessantem Gelände zu testen, finden die Freunde des emissionslosen Moto-Cross in Quantya-Parks. Dort stehen für Jung und Alt sowie für geübte und ungeübte Biker ausreichend Quantyas auf Leihbasis zur Verfügung; auch Bekleidung – vom Stiefel bis zum Helm – ist im Quantya-Park verfügbar. Die Quantya-Parks sind auf eine positive Energiebilanz ausgerichtet. Eder: „Jeder unserer Quantya-Parks produziert über moderne Photovoltaik Anlagen mehr Strom, als der Fahrbetrieb benötigt“. Zum anderen soll ein Quantya auch im Alltag ein ökologisches Vorbild sein. Null Emission und im Vergleich zum Verbrennungsmotor niedrige Betriebskosten sollen das Quantya zu einem ökologisch fahrbar machen. Die Kosten sollen, je nach Stromanbieter, für eine Akkuladung bei derzeit maximal 50 Cent liegen. Das Quantya ist in der aktuellen Version mit Straßenzulassung auf Basis eines 125 ccm3-Motorrades erhältlich. Je nach Fahrstil sind mit dem Quantya Fahrstrecken von bis zu 100 Kilometer möglich. Infos unter www.quantya.eu.

Quelle: Gerhard Prien