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Motorrad/Elektro

Grace

Noch ein E-Bike: Die Grace

Elektromobilität liegt im Trend. Da passt die Grace, das nach Angaben des Herstellers
weltweit erste E-Motorbike mit Straßenzulassung, in die Zeit.

Die 32 Kilogramm schwere Grace (was soviel wie Anmut heißt) soll ein neues, schnelles, Mobilitätsverhalten im urbanen Ballungsraum ermöglichen. Und nebenbei Umweltbelastungen und Parkraumnot reduzieren. Mit seinen Mitarbeitern und Zulieferern entwickelt Michael Hecken, der Gründer und Erfinder von Grace, individuelle E-Motorbikes. Mit 1 300 Watt soll die mit Lithium-Ion Batterien ausgestattete Grace eine Geschwindigkeit von 45 km/h (bei einer Reichweite von rund 50 Kilometern) erreichen. Modifiziert sollen bis zu 65 km/h drin sein – was für die Straße jedoch nicht legal wäre. Der Motor ist direkt im Hinterrad untergebracht. Seine Energie bekommt das Antriebsaggregat von einem 13 AH starken Li-Ion-Akku, der steckt in den 70 und 78 mm starken Alu-Rohren des Rahmens.

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Akkus und Controller-Technik sind wasser- und vandalismusgeschützt im Rahmen integriert. Der Rahmen und die CNC-Teile für das Bike stammen von Karl-Heinz Nicolai aus dem niedersächsischen Lübbrechtshausen. Er ist in der Szene bekannt für seine Mountainbikes. Alle Aluminium-Rahmen und CNC-Teile wurden gemeinsam mit Nicolai entwickelt, der auch die Produktion dieser Komponenten, inklusive der Pulverbeschichtung, übernimmt. Die Endmontage erfolgt dann in Biesenthal in der Nähe von Berlin. Gefedert wird das Vorderrad mit einer Upside-Down Gabel von German:A. Im gefrästen Vorbau sind Leuchten, Schalter, Schloss, Hupe und die Steuerung des Zweirads verbaut. Ein Display auf der Oberseite versorgt den Fahrer mit Informationen. Gas gibt man – etwas ungewohnt - mit dem Drehgriff links. Ein nettes Detail ist eine vom MacBook bekannte magnetische Kopplung des Ladekabels. Der Preis des E-Bikes ist ambitioniert: ab 6 900 Euro.

Quelle: Gerhard Prien