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Motorrad/Elektro

E-Schwalbe

Klassiker mit E-Antrieb: E-Schwalbe

Eines der legendären Zweiräder der DDR, die Schwalbe, soll wieder zurück auf Deutschlands Straßen kommen. Im Frühjahr 2011, so plant es die efw-Suhl GmbH, soll die e-Schwalbe zu haben sein.

Im September 2010 wurde die efw-suhl GmbH gegründet. Die Firma befasst sich mit der Entwicklung und Produktion von Elektrofahrzeugen. Sitz des Unternehmens ist das thüringische Suhl, hier wurde auch schon die legendäre Schwalbe gefertigt.

Die e-Schwalbe zeigt im Design deutliche Anleihen an die Designsprache des Klassikers Schwalbe und kombiniert diese mit einem Elektro-Antriebskonzept. Für ausreichend Reichweite soll modernste Akkutechnik sorgen. Der Akku ist herausnehmbar, denn gerade in Innenstädten fehlt oftmals eine Steckdose vor der Haustür. So kann der Akku der e-Schwalbe zum Laden einfach mitgenommen und an an jeder Steckdose aufgeladen werden.

Die Elektro-Schwalbe rollt emmissionsfrei und nahezu geräuschlos. Sie wird in drei Klassen mit Höchstgeschwindigkeiten von 25 km/h, 45 km/h und 80 km/h erhältlich sein. Abhängig von der Klasse und gewünschter Reichweite will der Hersteller unterschiedliche Akkukonfigurationen realisieren. Selbst Reichweiten von über 200 km sollen möglich sein. Produziert werden wird das neu entwickelte Fahrzeug in Suhl, dem historischen Produktionsstandort der Schwalbe. „Die Produktion in Deutschland sichert unseren hohen Qualitätsanspruch, denn die e-Schwalbe wird nach den strengen Standards der Automotive-Industrie gefertigt,“ so Daniel Schmid, verantwortlich für Entwicklung und Produktion.

Zum Marktstart im Frühjahr 2011 erhalten die Käufer der e-Schwalbe ein Gratiskontingent Ökostrom. Denn, so argumentiert der Hersteller, „nur bei Verwendung von regenerativ erzeugtem Strom kann Elektromobilität nachhaltig gegen Klimawandel und Umweltverschmutzung helfen“. Der Prototyp der e-Schwalbe ist auf der Intermot in Köln zu sehen. Weitere Infos: www.e-schwalbe.de.

Quelle: Gerhard Prien