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Motorrad/Cruiser

Honda VT1300

Neu bei Honda: VT1300CX

Mit der neuen VT1300CX präsentiert Honda einen Aufsehen erregenden Chopper. Dass er bei vielen Bikern Assoziationen an einen Klassiker der Filmgeschichte wecken dürfte ist durchaus beabsichtigt. Motorräder des Cruiser- oder Softchopper-Genres gab es in der Historie des weltgrößten Motorradherstellers bereits öfter. Aber so radikal wie bei der neuen Honda VT1300CX wurde Chopper-Gedankengut à la Easy Rider allerdings selten umgesetzt. Das Konzept ist kompromisslos, der optische Auftritt erinnert an Custombikes und dürfte nicht nur Anhängern des American way of Life den Kopf verdrehen. Der Chopper, der in Amerika mit großem Erfolg seit einem halben Jahr als „Fury“ verkauft wird, kommt für das Honda-Modellprogramm 2010 auch nach Europa. Statt des Namens, der aus markenrechtlichen Gründen nicht verwendet werden darf, wird die Maschine hier mit der gewohnten Modelltypologie versehen.

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Das Chassis der VT1300CX bildet die Ausgangsbasis für cleanen Custom-Look. Das Design entstand in enger Kooperation zwischen dem Design-Center von Honda-Amerika in Kalifornien und den Ingenieuren des japanischen Stammwerks. Die kräftig dimensionierte Telegabel (45 mm Ø) führt zusammen mit den gereckten Gabelbrücken das 21 Zoll große Vorderrad im flachen Winkel. Die individuell designten Gussfelgen nehmen hydraulisch betätigte Scheibenbremsen auf. Der Kardanantrieb trägt seinen Teil zum unbeschwerten Fahrvergnügen bei. Optional ist das bewährte Honda Combined ABS-Bremssystem erstmals im Custom-Segment erhältlich. Ein durchzugsstarker Zweizylinder ist das Herzstück der VT1300CX. Der flüssigkeitsgekühlte V-Twin mit 52 Grad Zylinderwinkel basiert auf dem Motor der bewährten VTX1300 und leistet 42,5 kW / 58 PS bei 4.250 Umdrehungen pro Minute. Das maximale Drehmoment (107 Nm) liegt bereits bei gemütlichen 2.250 Touren an. Der Twin ist mit PGM-FI-Benzineinspritzung und geregelten Katalysatoren ausgestattet. Die Motortemperatur wird von einem schmalen Wasserkühler, der unauffällig zwischen den vorderen Rahmenrohren platziert ist, in Zaum gehalten.

Der Design-Fokus liegt auf der Chopper-typisch langgestreckten Erscheinung, der Radstand beträgt stattliche 1.805 Millimeter. Trotz beherrschendem V-Twin-Motorblock gelang es, eine ungewöhnlich luftige Optik, speziell im vorderen Bereich, zu erzielen. Zum charakteristischen Auftritt tragen der schlanke, nach oben gereckte Benzintank sowie die Doppelsitzbank mit tiefer Mulde für den Fahrer bei. Eine kontrastreiche Kombination bilden der besonders breite 200er Hinterradreifen sowie ein schmaler 90er Vorderrad-Pneu. Ins Auge fällt der formschöne Chrom-Scheinwerfer. Was auf den ersten Blick wie ein Starrheck aussieht, ist eine Aluminium-Zweiarmschwinge, die über ein verdeckt platziertes Monoshock-Federbein abgefedert wird. Zugstufe wie auch Federvorspannung des Stoßdämpfers sind mehrfach einstellbar. Weitere Infos: www.honda.de.