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Fahrzeuge/Sonstiges

Jaguar baut F-Type

Jaguar bringt den F-Type

Auf einer Pressekonferenz im Rahmen der New York International Auto Show hat Jaguar jetzt die Katze aus dem Sack gelassen: Der neue kleine Sportwagen kommt, voraussichtlich Mitte Mai 2013 wird der F-Type, ein zweisitziger Roadster, zu haben sein. Ein Coupé dürfte folgen.

Der Zweisitzer dürfte einige Ähnlichkeit mit der Studie C-X 16 haben, die Jaguar im vergangenen Herbst auf der IAA in Frankfurt/Main zeigte. Der F-Type wird als – im Vergleich zur derzeitigen Modellpalette – „günstiger“, sportlicher und leichter Roadster die Angebotspalette von Jaguar bereichern. Denn, so Adrian Hallmark, Jaguar Global Brand Director: „Die Reaktionen von Kunden und Fachleuten auf unsere Studie C-X16 waren derart positiv, dass wir das Tempo bei der Entwicklung eines neuen Sportwagenmodells deutlich beschleunigt haben“. Und er ergänzt: „Als kompakter Zweisitzer und reinrassiger Roadster bringt der neue F-Type das unvergleichliche Jaguar-Flair in ein Marktsegment, in dem wir in jüngster Vergangenheit nicht vertreten waren. Hier hat das Warten auf einen echten Jaguar nun ein Ende“.

Jaguar-Designdirektor Ian Callum ergänzt: „Die Designentwicklung des F-Type ist ein großes Privileg für mich und meine Mannschaft. Denn ein Sportwagen zeichnet sich durch Reinheit aus - dazu zählt die puristische Form ebenso wie ein unverfälschter Charakter. Jaguar hat auf diesen Feldern in früheren Epochen nachdrückliche Zeichen gesetzt und Geschichte geschrieben“. Mit dem neuen F-Type schlage Jaguar „nun ein neues Sportwagen-Kapitel in der Klasse der modernen Roadster auf“.

Der Roadster soll deutlich leichter werden als seine Wettbewerber wie BMW Z4, Mercedes SLK oder Porsche Boxster – eine gute Ausgangsbasis für anständige Fahrleistungen und einen günstigen Verbrauch. Möglich macht es eine Gewicht sparende Aluminium-Monocoque-Karosserie. Angetrieben wird der F-Type vermutlich von einem aufgeladenen Sechszylinder. Die Fahrleistungen sollen mehr als ausreichend sein. In fünf Sekunden soll Landstraßen-Tempo 100 km/h erreicht sein, der Topspeed soll bei 300 km/h liegen. Kein Wunder, dass sich Ian Hoban, Vehicle Line Director von Jaguar, freut: „Ein maßgebliches Entwicklungsziel für den neuen F-Type ist ein hohes Maß an Fahrdynamik - dem Pilot soll jederzeit das Gefühl vermittelt werden, in einem echten Jaguar-Sportwagen zu sitzen. In diesem Projekt haben wir bereits enorme Fortschritte erzielt. Wir freuen uns darauf, das Ergebnis unserer Arbeit bald öffentlich präsentieren zu können“. Details zur Modellpalette, Technik und Ausstattung des neuen F-Type, so verkündet das Werk, werden im Laufe des Jahres bekanntgeben. Erste Technik-Prototypen werden bereits auf öffentlichen Straßen getestet. Die Vorserienfahrzeuge kommen aus dem Jaguar Werk Castle Bromwich. Dort soll im kommenden Jahr die Produktion des sportlichen Roadsters starten.

Quelle: Gerhard Prien