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Fahrzeuge/Paradiesvögel

Panoz "Spirit of Le Mans"

Panoz schreibt mit Abruzzi 'Spirit of Le Mans' Geschichte

Den „Spirit of Le Mans“ will Don Panoz einfangen. Der Unternehmer bringt
sein neuestes Fahrzeug-Meisterwerk mit dem Vermächtnis des grössten
Autorennens der Welt zusammen. Der Panoz Abruzzi „Spirit of Le Mans“
wurde am 10. Juni auf dem Circuit de La Sarthe enthüllt. Ein passender Ort
für das Weltdebüt des Fahrzeugs.

„Dieser Sportwagen ist die Quintessenz aus gleichen Teilen Zeit, Bemühen und Träumen“, so Panoz, Gründer der Panoz Motor Sports-Gruppe. „Die Marke Panoz ist von jeher stolz darauf, ihren Kunden ein exotisches, von Hand geschaffenes Fahrzeug und Fahrzeugerlebnis zu bieten. Unser neues Angebot hebt diesen Ansatz auf eine völlig neue Ebene“.

Gefertigt wird der Abruzzi „Spirit of Le Mans“ von dem in Hoschton im US-Bundesstaat Georgia ansässigen Hersteller Panoz Auto Development (PAD). Der Sportwagen, dessen Name mit dem vielleicht anspruchsvollsten Autorennen der Welt verbunden ist, soll ein neues Kapitel in der Geschichte der Fahrzeugherstellung und -auslieferung aufschlagen. Angeboten wird der Spitzen-Sportwagen in streng limitierter Auflage
angeboten. Nur 81 Abruzzi „Spirit of Le Mans“ werden gebaut. Das entspricht der Anzahl der 24-Stundenrennen von Le Mans, angefangen beim ersten Rennen im Jahr 1923 bis hin zum Rennen im Jahr 2013.

Der handgefertigte Abruzzi „Spirit of Le Mans“ ist ein Sportwagen mit Frontmotor, Hinterachsgetriebe (Transaxle-Prinzip) und Heckkühler. Er ist in Europa und
vielen Ländern Asiens, des Nahen Ostens und Südamerikas für die Straße zugelassen. Der Motor soll über 600 PS leisten. Der Abruzzi soll auch im Hinblick auf
der Umweltfreundlichkeit neue Maßstäbe setzen. Etwa mit der Umsetzung des R.E.A.M.S. (Recyclable Energy Absorbing Matrix System) Karosseriesystems. Das nie zuvor bei einem Straßenfahrzeug eingesetzte Mehrschichtverbundsystem soll bei
gleicher Stärke leichter als Kohlefaser sein. Es ist, im Gegensatz zu Kohlefaser, beulfest, bruchsicher und wieder verwertbar. Mit dem Abruzzi wird auch die TRIFECTACOOLING(R)-Technologie eingeführt. Zusätzlich zu einem normalen Hochleistungs-Kühler gibt es Stage-2 und Stage-3-Systeme, welche die Temperatur der Kühlflüssigkeit am Zufluss und Abfluss des Kühlers senken.

„Hier handelt es sich um Fortschritte, die ein neues Zeitalter im Bereich des Fahrzeugentwurfs einleiten", so Panoz. "Von seinem ersten Straßenfahrzeug an - dem AIV Roadster -, hat PAD immer auf Effizienz in Entwurf und Konstruktion gesetzt. Mit dem Abruzzi wird dieses Leitbild weitergeführt“.

Der Panoz Abruzzi soll an die Zeiten anknüpfen, in denen die Fahrer ihre Wagen
nach Le Mans pilotierten, zweimal rund um die Uhr dort Rennen fuhren, um anschließend wieder nach Hause zu fahren. Jeder Abruzzi „Spirit of Le Mans“
wird seinem Besitzer an der berühmten Rundkurs Circuit de la Sarthe übergeben. Die Anlieferung erfolgt dabei direkt vom Panoz-Werk aus. Jedes Fahrzeug wird einem bestimmten 24-Stunden-Rennen von Le Mans zugeordnet. Selbst die Fahrgestellnummer enthält das jeweilige Datum des Rennens und die Initialen des siegreichen Fahrers sowie die Geschichte des Jahres.

Professionelle Fahrer zeigen dann den neuen Besitzern, wie der Bugatti Circuit in Le Mans zu fahren ist. Service und Reparaturen werden in den Einrichtung des Automobile Club de l'Ouest (ACO) am Rundkurs 24-Stunden von Le Mans erledigt. Obendrein werden die neuen Fahrzeugbesitzer als Gäste von ACO und Panoz zum 24-Stunden-Rennen von Le Mans eingeladen und in den Beherbergungseinrichtung des ACO im „Model Sportif“ am Rundkurs untergebracht. „Meine Verbindung mit der ACO und Le Mans ist für mich etwas ganz Besonderes“, so Panoz. „Dass ich neben den Helden und legendären Persönlichkeiten von Le Mans stehen kann, erfüllt mich mit einem Gefühl der Anerkennung und leidenschaftlichen Verbundenheit mit dieser Veranstaltung. Mir erschien es wichtig, unseren Kunden auch Gelegenheit zu geben, dies zu empfinden“.

Panoz Auto Development ist vor allem bekannt durch das erste in den USA hergestellte AIV (Aluminum Intensive Vehicle) - den Panoz AIV Roadster. Auch bei der Karosserie und dem Chassis des Panoz Esperante kommt Aluminium zum Einsatz. Der Panoz Esperante GTLM gelangte als Rennwagen zu Weltruhm, nachdem er in der GT2-Kategorie in einem Jahr - 2006 - sowohl die 12-Stunden von Sebring als auch die 24-Stunden von Le Mans gewann.

Quelle: Gerhard Prien