ADVENTUREMEDIA4U

Fahrzeuge/Paradiesvögel

Gumpert

Asiatische Gesellschaft kooperiert mit GUMPERT Sportwagenmanufaktur

Aufatmen in Altenburg – mit neuen Investorengelder nimmt die Produktion in der Gumpert Sportwagenmanufaktur wieder Fahrt auf. Asiatische Automobilenthusiasten wollen den Thüringer Autobauer nach vorn bringen. Für das Jahr 2011 ist die Vorstellung einer zweiten Modellreihe geplant.

Die Gumpert Sportwagenmanufaktur GmbH sei „endgültig gerettet und die notwendige Liquidität zur Abwicklung der zahlreich vorhandenen Fahrzeugbestellungen wieder hergestellt,“ so hört man aus Altenburg. „Wir haben offiziell die Gesellschafterverträge unterzeichnet“, so verkündet es Roland Gumpert voller Stolz und Zuversicht. „In einer Kooperation auf Augenhöhe wollen wir gemeinsam mit einer asiatischen Gesellschaft die Zukunft der Sportwagenmanufaktur prägen und die Marke Gumpert wieder auf die Überholspur bringen.“ Über die genauen Details der Verträge sowie die namentliche Nennung
der asiatischen Gesellschaft haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Den Ausschlag für den Einstieg der neuen Gesellschafter, die sich bereits vor Ihrer Kooperation mit dem Thüringer Autobauer im Automobilbereich engagierten, hat neben den vollen Auftragsbüchern auch die Überzeugung von der Qualität und Leistungsfähigkeit des Apollo gegeben. „Die herausragenden Fahreigenschaften und die international gültige Straßenzulassung für einen reinrassigen Rennwagen wie den Apollo waren ein großes Pfund während der Verhandlungen. So waren wir uns auch sehr schnell einig und mussten lediglich an Feinheiten arbeiten“, so Roland Gumpert zu den Verhandlungen mit der neuen Gesellschaftergruppe.

Schon seit Anfang August wird die Produktion in der Altenburger Manufaktur schrittweise hochgefahren. Dank der neuen Gesellschafter und ihrer Finanzmittel konnten die dringend benötigten Materialien bestellt werden. Außerdem wurde und wird ein Großteil der ehemaligen Mitarbeiter wieder eingestellt: „Darauf bin ich besonders stolz“, meint Gumpert, „das gegebene Versprechen einzuhalten und mit den Mitarbeitern, die das hier alles mit erschaffen haben, weiter zu machen.“

Neben der kurzfristigen Herstellung von Liquidität soll die Kooperation langfristig auch die Basis für neue Investitionen in der Altenburger Manufaktur bilden. Als erster Schritt wurden bereits neue Karosserie-Werkzeuge in Auftrag gegeben, die Teil einer Qualitätsoffensive der Gumpert Sportwagenmanufaktur GmbH sind. Firmenchef Gumpert will „den ohnehin schon sehr hohen Qualitätsstandard in der Manufaktur noch ein wenig nach oben schrauben.“ Außerdem fließen Investitionen auch in die Entwicklung eines neuen Modells, das 2011 auf den Markt kommen soll.

Quelle: Gerhard Prien