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Fahrzeuge/Oldies

Peugeot Coupés

110 Jahre Eleganz

Das Jahr 2010 ist ein ganz besonderes Jahr für die Löwenmarke. Zum einen feiert die französische Firma „200 Jahre Peugeot“, zum anderen kommt Ende April der neue 2+2-sitzige Peugeot RCZ auf den deutschen Markt. Damit schreibt der Neuling die Tradition der Löwenmarke im Bau von Sport-Coupés fort.

Der Name „Coupé“ stammt aus dem 19. Jahrhundert, er bezeichnete leichte Kutschen. Heute gelten Coupés als Automobile in ihrer schönsten Form. Bereits vor über 110 Jahren entwirft Automobilpionier Armand Peugeot den „Typ 21“, ein stilvolles Coupé und seiner Zeit voraus. Zu einer echten Erfolgsgeschichte werden die eleganten Zweitürer in den 1930-er Jahren. Damals präsentiert Peugeot in drei Baureihen Coupés: Die kompakten 301 und 302, die Mittelklasse-Fahrzeuge 401 und 402 sowie die Sechszylinder-Modellreihe 601. Die Karosserien spannen sich wie ein langer Bogen von den Scheinwerfern über das Dach bis zum abfallenden Heck in Stromlinienform. Das Exterieur ist Avantgarde, das Interieur Luxus pur. Eindrucksvolle Motorsporterfolge erringen in jenen Jahren die Spezialversionen von Darl’Mat, während der 402 als Versuchsträger für Dieselmotoren eingesetzt wird.

Mit dem eleganten 406 Coupé geht die Kombination sparsamer HDi-Diesel und schnelles Sport-Coupé ab 2001 erfolgreich in Serie, wobei das serienmäßige Rußpartikelfiltersystem FAP eine Weltpremiere in diesem Segment ist. Trendsetter für praktische kleine Coupés mit Heckklappe sind bereits zuvor die Modelle 204 (ab 1966) und 304 (ab 1970). Ausgezeichnet mit dem damals wichtigsten französischen Designpreis, dem „Grand Prix de l’Arte et de l’Industrie Automobile“, erzielen die rassigen Fronttriebler über zehn Jahre Absatzerfolge.

Der neue RCZ ist für Peugeot ein wichtiger Technologie- und Imageträger. Er ist ab 26.450 Euro bei den Peugeot-Händlern bestellbar.

(Stand: März 2010)

Quelle: Gerhard Prien

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