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Fahrzeuge/Elektroauto+Hybrid

Fisker

Plug-In-Limousine mit Verbrauch von 3,5 Liter / 100 km

Das Plug-in-Hybridelektrofahrzeug Fisker Karma soll gemäß der SAE-Emissionsmessmethoden für Plug-in-Hybridfahrzeuge nur 83 g CO2 je km ausstoßen und einen Verbrauch von 3,5 l auf 100 km haben. Der viertürige Karma feiert auf der Frankfurter Automesse IAA 2009 sein Deutschland-Debüt. Obwohl es sich um ein leistungsstarkes Sportcoupé handelt, soll der Karma eines der saubersten und sparsamsten Autos der Welt sein.

Gemäß der von der SAE (Society of Automotive Engineers) entwickelten
Berechnungsverfahren wird der Kohlendioxid-Ausstoß niedriger als der des aktuell
saubersten Serienfahrzeugs sein und im Durchschnitt 75 Prozent unter dem der
Wettbewerbern liegen. SAE ist eine international anerkannte Organisation von
Fachleuten, die dazu beitragen sollen die staatliche Automobilpolitik voranzutreiben.
Fisker-Fahrzeuge könnten bei einem Absatz von jährlich 15.000 Karmas bis zum Jahr
2016 rund 941 Millionen Liter (248 Millionen Gallonen) Benzin einsparen und 2,3 Mio. Tonnen (2,5 Mio. US-Tonnen) CO2-Ausstoss vermeiden. Das Auto mit seinen 403 PS braucht von 0 auf 100 km/h (62 mph) nur sechs Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit soll bei 201 km/h (125 mph) liegen.

„Der Fisker Karma stellt die Zukunft des Autofahrens dar“, so der CEO des
Unternehmens Henrik Fisker. „Er beweist, dass man umweltfreundliche Autos
fahren kann, ohne den Fahrspaß aufgeben zu müssen, der am Anfang unserer Liebe
zum Auto stand.“ Die Betriebskosten des Karmas sollen gemäß der SAE-Methode im rein elektrischen, nur 21 kWh pro 100 km verbrauchenden Stealth-Modus, bei 0,02
Euro/km (0,03 USD/Meile) liegen. Die Kosten werden im Jahresdurchschnitt und wirklichkeitsnäheren Elektro-Benzin-Mischbetrieb nach Angaben des Herstellers wohl eher bei 0,05 Euro/km (0,07 USD/Meile) liegen. Die tatsächlichen Verbrauchs- und
Emissionswerte hängen dabei von der individuellen Fahrweise und den
Einsatzbedingungen ab.

Im Stealth-Modus, der bei Bedarf über einen Wippschalter am Lenkrad eingeschaltet
wird, kann der Karma in den in ganz Europa zunehmend verbreiteten,
verkehrsberuhigten Niedrigemissionszonen (LEZ) gefahren werden. Inzwischen
haben sich ca. 70 Städte und Gemeinden in acht europäischen Ländern für LEZs
entschieden, darunter Berlin, Stuttgart, London und Amsterdam.

Foto: Fisker Automotive

Quelle: Gerhard Prien