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Fahrzeuge/Elektroauto+Hybrid

Edag Light Car

Weltpremiere:

Elektrisches ConceptCar „EDAG Light Car – Sharing” für das Vermietgeschäft

Das Thema „Car Sharing“ nimmt im Zuge der Entwicklungen rund um die Elektromobilität deutlich an Fahrt. In den vergangenen Monaten ist es zu einem Trendthema innerhalb der Automobilbranche avanciert. Die großen und bekannten Hersteller stellten bereits zukunftsträchtige Geschäftsmodelle vor. Zehntausende Kunden nutzen bereits die Angebote von car2go von Mercedes, DriveNow von BMW, Flinkster von der Deutschen Bahn oder – seit November 2011 – die Leihflotte „Quicar“ von VW. Jetzt präsentiert der Entwicklungsdienstleister EDAG auf dem Genfer

Automobilsalon 2012 mit dem Concept-Car „EDAG Light Car - Sharing“ als Weltpremiere ein passendes Fahrzeugkonzept für das boomende Leihgeschäft.
Das elektrisch angetriebene „EDAG Light Car - Sharing“ ist konsequent auf einen Einsatz als Leihfahrzeug ausgelegt. „Ein Leihfahrzeug sollte genauso einfach und selbsterklärend zu benutzen sein wie der öffentliche Nahverkehr,“ so definiert EDAG CEO Jörg Ohlsen den Anspruch des Unternehmens. Wer ein Auto nur zeitweise und spontan nutzen will, stellt ganz andere Anforderungen an ein Fahrzeug als ein Autokäufer.

Im „EDAG Light Car - Sharing“ gibt es keine Ablageflächen oder aufwändigen Türverkleidungen. Der Kunde und Fahrer findet - neben Gas, Bremse und Lenkrad - lediglich einen Hebel für den Blinker vor. Ein Display dient als einziges Anzeigeelement. Es stellt die rudimentären Informationen zu Geschwindigkeit, Ladezustand, Reichweite und für die Navigation bereit. Verfügung stellt.

Die Ingenieure und Designer von EDAG schufen ein Auto mit zwei Seitentüren und einer geteilten Hecktür, das bis zu sechs Personen Platz bietet und mit seiner Höhe von 190 cm einen bequemen Einstieg bieten soll. Für maximale Transportkapazitäten, etwa den Wochenendeinkauf oder den Kinderwagen, sind Klappsitze an Bord. Robuste Materialien, wie man sie auch aus Straßenbahnen und Bussen kennt, kommen im Innenraum zum Einsatz. Sie sind leicht zu reinigen und modular austauschbar.

Auch vor leichten Parkremplern muss der Mieter des „EDAG Light Car – Sharing“ keine Angst haben: An exponierten und neuralgischen Stellen sind Pads aus „Technogel“ angebracht, sie sollen kleinere Karambolagen verzeihen.

Beim mittlerweile dritten Ideengeber aus der EDAG-Light Car-Familie spielt Licht als Kommunikationsinstrument eine zentrale Rolle. Die in den Pads eingebauten LED´s und „Plexiglas truLED“ zeigen den Status des Fahrzeugs weithin sichtbar an; egal ob das Fahrzeug gerade geladen wird, reserviert ist oder zum Mieten bereit steht.

Ein im Spiegel eingebauter Laser projiziert beim Parken des Fahrzeugs oder beim Öffnen einer Tür eine Sicherheitszone auf den Asphalt. So soll für einen sicheren Ein- und Ausstieg der Passagiere gesorgt werden. Die Heckscheibe lässt sich – wenn das Fahrzeug nicht bewegt wird – vom Flottenbetreiber als elektronische Werbefläche vermarkten. Bei EDAG ist man vom Potenzial des Fahrzeugs überzeugt und gibt sich selbstbewusst. Das Concept-Car könne als Stilikone eine neue Generation von Leihfahrzeugen prägen – ähnlich dem „London-Taxi“, das vor über 60 Jahren konsequent für den Taxibetrieb in der englischen Hauptstadt konzipiert wurde.

Quelle: Gerhard Prien