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Caravans/Offroad-Anhänger

Lapp Expeditionstrailer Typ 300

25 Jahre Erfahrung

Lapp Expeditionstrailer Typ 300

Die Produkte des Outdoor-Experten Volker Lapp sind – wie auch der Expeditionstrailer – robust und zuverlässig. Der aktuelle Trailer vom Typ 300, gebaut und vertrieben vom Elmshorner Reisemobil-Spezialisten Jörn Kerkamm, ist obendrein geländetauglich.

Vor gut einem Vierteljahrhundert begann die Entwicklung der Lapp-Trailer. Die Erfahrungswerte aus intensivem Einsatz der Anhänger bei zahlreichen Expeditionen flossen ins neueste Modell ein. Resultat ist ein Spezial-Wohnwagen mit robuster Bauweise, relativ geringem Gewicht, großer Bodenfreiheit und der guter Geländegängigkeit. Der Typ 300 soll für den Trip nach China ebenso taugen wie für den kleinen Ausflug abseits befestigter Straßen. Der Caravan bietet auf einer Länge von
rund drei Metern ein flexibles Innenraumkonzept.

Der Aufbau des Anhängers besteht aus dem Werkstoff MonoPan, einem stabilen Wabenmaterial aus Polypropylen und einer mit dem Kern thermisch verbundenen beidseitigen Deckschicht aus Glasfasergewebe. Die schlagzähe Deckschicht trägt zur Robustheit von MonoPan bei. Ein Quadratmeter des Materials wiegt - bei einer Wandstärke von 30 mm – gerade 4,5 Kilogramm. Das sorgt für ein geringes Gesamtgewicht des Trailers von rund 750 Kilogramm. Da die eingeschweißten Schränke und Bettkästen aus MonoPan bestehen, erhöht sich die Stabilität der Wohn-Box. Beschädigte Teile können einfach ausgeschnitten und durch neue Teile ersetzt werden. Da die gerade auf einer Dichtfläche aufliegt, ist sie annähernd wasserdicht.

Die Raumaufteilung setzt auf Funktionalität und Flexibilität. Der Grundriss sieht einen begehbaren Schrankraum vor, in dem beispielsweise eine Toilette untergebracht werden kann. Der Aufnahme von Gepäck dienen umlaufende Hängeschränke und Staufächer. Um einen dreh- und schwenkbaren Tisch herum befindet sich die Sitzecke, bei abgesenktem Tisch wird sie zur Liegefläche für die Reisenden.

Spüle, Gaskocher, Kühlbox und Heizung sind im vorderen Bereich des Caravans untergebracht. Der Vorrat an Frischwasser liegt bei 20 Litern, gefördert per Elektropumpe.
Die verbauten Thermofenster lassen sich allesamt öffnen und sind mit Mücken-, Sonnenschutz- und Verdunklungsrollos ausgestattet.

Der Leiterrahmen des Trailers ist aus Vierkantstahlprofilen komplett verschweißt und feuerverzinkt. Das Fahrwerk des Expeditionstrailers basiert in Feder- und Dämpferabmessung und -geometrie auf dem Toyota Hi-Lux. Im Schadensfalle können die weltweit erhältlichen Ersatzteile von Toyota verwendet werden. Beim Typ 300 wurde die Toyota-Basis mit massivem Blattfederfahrwerk des australischen Herstellers Old Man Emu aufgerüstet. Die Blattfedern verfügen über eine verbesserte Kennlinie und einen bis zu 230 mm größeren Federweg von bis zu 230. PU-Scheiben zwischen den Federlagern sollen die Reibkräfte verringern, dazu gibt es abschmierbare Federschäkel für die hintere Federaufnahme und abschmierbare Bolzen für die vordere Federaufnahme.

Das Abstützsystem besteht aus Teleskopstandfüßen mit integrierten Verzurrösen. So lässt sich der Caravan mit der auf der Deichsel angeflanschten optionalen Seilwinde in unwegsamem Gelände drehen oder ziehen. Bis zu zwei Reserverädern können schwerpunktgünstig unter dem Rahmen angebracht werden.

Speziell für den Anhänger wird die auflaufgebremste Starrachse in Deutschland mit Kugelkopfkupplung gebaut.
Optional kann an der Zugdeichsel eine Öse für die Lkw-Bolzenkupplung 40 mm oder eine Nato-Öse verwendet werden. Diese sind untereinander ohne großen Aufwand austauschbar.

Um den Trailer für individuelle Ansprüche auszustatten, gibt es reichlich Zubehör. Neben einer Klimaanlage sind beispielsweise Rückfahrkameras oder Vorzelte lieferbar. So lassen sich gewichtsoptimierte Varianten für den Extrem-Offroader ebenso realisieren wie bequeme Luxus-Offroad-Hänger. Preis des Expeditionstrailer: Ab 21.400 Euro.

Quelle: Gerhard Prien