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4x4-Fahrzeuge/Sonstige

Mopar

Mit Wagenladungen von Jeep- und RAm-Truck-Fahrzeugen, allesamt „Moparized“, reist die Chrysler Group LLC zur 44. Moab Jeep-Ostersafari in Utah an.

„Während unsere umgebauten Serienfahrzeuge zeigen, wie Mopar die aktuellen Jeep- und Ram-Modelle aufrüsten kann, geben unsere mitgebrachten Imagefahrzeuge einen Hinweis darauf, welche Richtungen wir in Zukunft einschlagen könnten,“ sagt Pietro Gorlier, Präsident und Chief Executive Officer - Mopar Service, Teile und Kundendienst, Chrysler Group LLC. „Wir werden die Reaktionen auf diese Fahrzeuge aufnehmen und sehr genau auf diese hingebungsvolle Gruppe von hartgesottenen Offroad-Enthusiasten hören, wenn wir unsere nächste Generation von Mopar-Teilen und -Zubehör entwickeln.“

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„Moparized“ Fahrzeuge

Das Designteam von Mopar besteht aus einer kleinen Gruppe begeisterter Ingenieure, Designer und Produktionsspezialisten. Geleitet wird sie von Mark Allen, Chefdesigner und Leiter des Jeep Designstudios der Chrysler Group LLC. Seit 2002 tuned das Mopar-Team Serienfahrzeuge und hat den Besuchern der Moab Jeep Safari bisher annähernd 20 Concept Cars vorgestellt. Das Mopar Offroad-Team leitet Keith Montone, Manager Mopar Jeep und Ram Offroad Konstruktion. Die erfahrene Truppe von Fahrzeug-Ingenieuren hat sich der Versorgung von Jeep- und Ram-Kunden mit Offroad-Teilen und Zubehör verschrieben. Das Team stellte bereits viele neue Teile vor und spielte eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung der ersten Nachrüst-Höherlegungskits eines Automobilherstellers.

„Moab ist für uns eine Teststrecke, auf der wir unsere Fahrzeuge an der Seite unserer Kunden auf extremen Strecken testen können,“ sagt Allen. „Das gesamte Feedback unserer Kunden nehmen wir mit in unser Designstudio.“ In Moab werden 2010 sechs „Moparized“-Fahrzeuge gezeigt:

Jeep Wrangler J7: Auf Basis eines viertürigen Jeep Wrangler Rubicon tritt der Wrangler J7 auf wie ein Militär-Fahrzeug. Das Mopar-Team nahm Teile der Serienausstattung wie Teppichboden, Nebellampen, Leichtmetallräder und Musikanlage raus und fügte stattdessen etliche andere Teile hinzu. Darunter Stahl-Stoßfänger vorn und hinten, Helikopter-Transporthaken, eine heavy-duty Hecktür und Stahlräder. Für erweiterte Geländefähigkeiten sollen eine Mopar-Höherlegung um fünf Zentimeter sowie 35 Zoll große Mickey Thompson Reifen sorgen. Eine zusätzliche Jeep Wrangler J7 Grafik betont die Außenfarbe „Mustard Plug“.

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Fahrzeug-Infos: Motor: 3.8 V-Sechszylinder, Kraftübertragung: Vierstufen-Automatikgetriebe, Höhe: 188,7 cm, Breite: 199,6 cm, Radstand: 294,6 cm,

Leergewicht: 2.003 kg, Reifen: 35-12,50R/17 M/T Baja Claw radial

Jeep Patriot Extreme: Das Mopar-Team nahm sich einen Sunburst-Orange-farbenen Jeep Patriot mit Trail rated-Geländepaket vor. Die Mannschaft baute ihm eine fünf Zentimeter Rocky Roads Outfitters Höherlegung ein und verpasste ihm 16 Zoll große TJ „Moab“-Räder mit KM2-Reifen von BF Goodrich. Einen zusätzlichen Schutz der Front- und Heckschürzen bieten Rock Rails. Obendrauf spendierte Mopar noch heavy-duty Gummi-Fußmatten, eine Kicker-Audioanlage und einen Snowboard-Dachträger.

Fahrzeug-Infos: Motor: Reihenvierzylinder 2.4 DOHC, 16-Ventile mit variabler Ventilsteuerung VVT,Kraftübertragung: Stufenloses Automatikgetriebe CVT2L mit 19,1:1 untersetztem Kriechgang, Höhe: 169,9 cm, Breite: 177,3 cm, Radstand: 263,4 cm, Leergewicht: 1.511 kg, Reifen: 225-75R/16 BF Goodrich KM2 Mud Terrain

Jeep Wrangler Trail Boss: Der Jeep Wrangler Trail Boss ist ein zweitüriger Wrangler Rubicon für schwere Geländeeinsätze. Das Fahrzeug kommt mit Halbtüren, Sonnendach, Gelände-Stoßfängern, einer Warn Winde 9,5ti, hinterem Reserveradhalter, 7,6 Zentimeter Höherlegung, Hutchinson Rock Monster Rädern, Katzkin-Ledersitzbezügen, schweren Gummi-Fußmatten und einem Kicker-Audiosystem.

Fahrzeug-Infos: Motor: 3.8 V6 , Kraftübertragung: Vierstufen-Automatikgetriebe, Höhe: 189 cm, Breite: 199,6 cm, Radstand: 242,3 cm, Leergewicht: 1.973 kg, Reifen: 35-12,50R/17 M/T Baja Claw radial

Jeep Nukizer 715: Der Jeep Nukizer 715 ist ein Allzweck-Truck, gedacht als Hommage an den beliebten Militär-Truck Kaiser M-715. Das Mopar-Team verwandelte einen viertürigen Wrangler J8 Militär-Jeep mit einer AEV Brute Pickup-Box in einen Pickup. Das Mopar-Team verlängerte den Radstand von 294,6 auf 315 Zentimeter. An die Marken-Ikone M-715 erinnert auch ein neues Front-Anbauteil aus Karbonfaser, das den nach vorn geneigten Look des M-715 wieder auferstehen lässt. Außerdem fertigte Bestop ein Softtop, das kunstvoll alle Eigenheiten des Originals einfängt.

Den Antriebstrang werten die kernigen Achsdifferentiale Dynatrac Pro-Rock Dana 44 (vorn) und Dana 60 (hinten) und Airlocker Luftdruck-Differentialsperren von ARB auf. Das Verteilergetriebe Atlas II führt die Motorkraft an Antriebswellen von Tom Woods. Der kernige Allradler rollt auf 38 Zoll großen BF Goodrich Mud Terrain Reifen, aufgezogen auf Hutchinson-Räder.
Als Antriebsquelle dient der originale 2,8 Liter große Reihen-Vierzylinder-Turbodiesel des Jeep J8, dem eine neu programmierte Motorsteuerung zu mehr Kraft verhilft. Seinen Kraftstoff holt der 2,8-Liter aus einem speziell für dieses Fahrzeug angefertigten Gen-Right Tank am hinteren Querträger. Zum Schutz der Karosserie baute Mopar die Rock Rails des Jeep Wrangler und Gelände-Stoßfänger an. Als weitere Ausrüstung sind eine Warn Winde 9,5XP mit Master Pull Synthetik-Seil, ein Warn Luftkompressor, ein zweistufiger vorderer Querstabilisator von Terraflex und ein Garmin-Navigationsgerät vom Typ Map 640 an Bord.

Fahrzeug-Infos: Motor: 3.8 Reihen-Vierzylinder Turbodiesel, Kraftübertragung: Vierstufen-Automatikgetriebe, Höhe: 191 cm, Breite: 199,6 cm, Radstand: 315 cm, Leergewicht: 2.041,2 kg , Reifen: 38 x 14,5-R17 BF Goodrich KM2

RAM PowerWagon: Der RAM PowerWagon ist für viele Geländesituationen und Einsatzzwecke genau der richtige Fullsize-Pick-Up. Für das RAM PowerWagon-Imagefahrzeug von Mopar kombinierte das Mopar-Team ein 304,8 Zentimeter-Chassis mit einer Serienkabine. Der Einsatz der Schraubenfeder-Hinterachse des Ram 1500 soll für großzügige Achsverschränkung sorgen. Mehr Bodenfreiheit schafft eine Höherlegung um 10,2 Zentimeter in Verbindung mit Räder der Dimension 40 Zoll. Die „böse“ Optik des PowerWagon soll die zweifarbige Schwarzauf-Weiß-Lackierung unterstützen, inspiriert von der Farbgebung des PowerWagon aus den 1970-er Jahren.

Fahrzeug-Infos: Motor: 5.7 HEMI V8, Kraftübertragung: Fünfstufen-Automatikgetriebe, Höhe: 207 cm, Breite: 212,1 cm, Radstand: 304,8 cm, Leergewicht: 2.948 kg, Reifen: 40-14,5R/17 BF Goodrich KM2 Mud Terrain

The General: Der General entstand aus einem Jeep Wrangler des Modelljahres 2009, dem eine Mopar-Höherlegung um 11,4 Zentimeter für ein Maximum an Felsen-Kletterkunst verpasst wurde. Mopar/Hutchinson Rock Monster Räder erlauben eine Absenkung des Reifendrucks in extremen Fahrsituationen, bei denen Mopar-Halbtüren für optimale Sicht sorgen sollen.

Fahrzeug-Infos: Motor: 3.7 V-Sechszylinder, Kraftübertragung: 42 RLE, Höhe: 203,2 cm,

Breite: 195,6 cm, Radstand: 240 cm, Leergewicht: 1.814,4 kg, Reifen: 37 Zoll Goodyear MTR

In Moab werden auch ausgewählte „Moparized“ gezeigt:

Mopar Ram Runner: Eine neue Art von RAM. Inspiriert von Baja-Wüstenrennen, ein 4x4 ohnegleichen. Offroad-Rennen erfordern große Reifen, jede Menge Bodenfreiheit, extreme Haltbarkeit und ein ausgezeichnetes Fahrwerk, das enormen Kräften widersteht. All diese Eigenschaften sollen hier in einem Paket kombiniert sein, mit niedrigem Schwerpunkt und langen Federwegen. Der Mopar Ram Runner hat den Auftritt eines reinrassigen Wüsten-Racers. Von Trophy-Trucks inspiriert, sind die vorderen und hinteren Kotflügel durch solche aus Fiberglas ersetzt. Sie sollen enorme Achsverschränkung ohne Karosserieberührung erlauben.

Mopar ImMortal: Der Mopar ImMortal ist ein Jeep Wrangler mit Portalachsen, einem 5.7 HEMI V8 und Gelände-Stoßfängern. Die nach Militärstandards gebauten Portalachsen passen zu den Mopar Pro Rock- und Power Wagon Performance-Achsen. Sie geben 12,7 Zentimeter mehr Höhe und haben eine Gangreduktion von 1,5. In Kombination mit dem 4:1 Verteilergetriebe ergibt sich eine Hardcore-Untersetzung von 100:1.

Quelle: Gerhard Prien