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4x4-Fahrzeuge/Pickup-Kabinen

XPCamper

Zwei Jahre lang wurde getüftelt und verbessert, zwei Prototypen wurden gebaut, mehr als 25.000 Meilen Testfahrten folgten. Jetzt ist es soweit, der XPCamper kann bestellt werden. Camper nennt man in den USA absetzbare Wohnkabinen für Pritschenwagen, für Pick-Ups mit und ohne Allradantrieb. „Ich habe ihn gebaut, weil ich von den Materialien und der Konstruktion herkömmlicher Absetzkabinen doch sehr enttäuscht war“, so Marc Wassmann, der Gründer von XPCamper. „ich habe über einige Jahre hinweg verschiedene Materialien und Konstruktionen getestet, dann einen handgefertigten Prototyp gebaut und den über ein Jahr und mehr als 25.000 Meilen getestet, auch abseits befestigter Straßen“. Danach hat sich Marc genau angesehen, was funktionierte – und was nicht. Und baute dann einen zweiten Prototyp. Mittlerweile ist er davon überzeugt, dass sein XPCamper und die darin verbauten technischen Systeme in bestmöglicher Qualität dastehen. „Das ist der Camper, den ich wollte – und ich baue jeden so, als sei er für mich selbst“, so Marc.

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Der XPCamper ist ein leichter Camper. Und er ist in Nordamerika der erste Camper mit Aufstelldach, der konsequent Dieseltechnik (von Webasto) nutzt, etwa für Heizung und Kocher. Das Aufstelldach fährt hydraulisch per Knopfdruck hoch, und bietet dann Stehhöhe im Wohnbereich. Die Kabine selbst ist in Monocoque-Bauweise aus GfK gefertigt, und damit ausgesprochen stabil.

Der Grundpreis für den XPCamper liegt bei rund 23 500 US-Dollar. Die Kabine ist mit Doppelfenstern, Tür und dem hydraulischen Aufstellmechanismus ausgestattet, für den „do it yourself“-Ausbau. Dem liefert Wassmann gerne auch technische Komponenten, etwa die Diesel-Technik von Webasto.

Ein voll ausgestattetes (und somit „schlüsselfertiges“) Modell kostet rund 75 000 Dollar.
Für das Geld gibt es dann ein Queens-Bett, voll ausgestattete Küche und Nasszelle, jede Menge Stauraum und eine Sitzgruppe. Technisch ist die Kabine auch gut ausgestattet, etwa mit einer Rückfahrkamera, Solar- und Brennstoffzelle. Außerdem ist im Preis die Umrüstung des Pick-Ups enthalten. Der kriegt nicht nur die Wohnkabine aufgesetzt, sondern wird auch seiner serienmäßigen Ladefläche beraubt. An ihre Stelle rückt ein „flat bed“ aus Alu, eine ebene Ladefläche. Unter dieser Ladefläche, die auf dem Pick-Up montiert bleibt, gibt es einen Schwerlastauszug – so kann das Campingmobiliar außerhalb der Wohnkabine verstaut werden. Bei abgesetztem Camper können Ladebordwände montiert werden. Ein interessantes Konzept – das auf der Basis der „kleineren“, in Europa beliebten Pick-Ups der Ein-Tonnen-Klasse, auch hier durchaus seine Kunden finden könnte. Wie man so hört, denkt man bei XPCamper über einen Export nach.

Quelle: Gerhard Prien

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