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Ford: Premiere des neuen Ranger

Auf dem Caravan Salon in Düsseldorf zeigt Ford eine Auswahl an bewährten Freizeit-Modellen, allen voran den außen wie innen verjüngten Ford Ranger als Deutschland-Premiere. In Kombination mit einer Absetzkabine oder einem fest installierten Aufbau eignet sich der geländegängige Pick-up auch als Campingfahrzeug. Und mit einer (gebremsten) Anhängelast von 3.000 Kilogramm empfiehlt sich der Ford Ranger als Zug-Fahrzeug, zum Beispiel im Einsatz bei einem Caravan-Gespann. Außerdem präsentiert Ford die zwei Freizeitmodelle Ford „Nugget“ und Ford „Euroline“ sowie die beiden Ford Transit Fahrgestell-Varianten für Reisemobilhersteller: Das Ford Transit-Fahrgestell mit Leiterrahmen sowie das Ford Transit-Fahrgestell mit Flachboden. Neu sind in diesem Zusammenhang verlängerte Wartungsintervalle für Ford Transit-Fahrgestelle ohne Dieselpartikelfilter sowie, für die Fahrgestelle mit Allradantrieb (AWD), ein überarbeitetes AWD-System.

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Ob mit Front-, Heck- oder Allradantrieb, mit mittlerem oder mit langem Radstand, mit Einzel- oder mit Zwillingsbereifung: Alle Ford Transit-Fahrgestelle verfügen serienmäßig über ABS mit Elektronischer Bremskraftverteilung (EBD), das elektronische Sicherheits- und Stabilitätsprogramm ESP mit Berganfahr-Assistent, eine elektronische Differenzialsperre EDS sowie eine verstärkte und auf die Bedürfnisse der Reisemobilindustrie abgestimmt Lichtmaschine mit 150 Ampere.

Für alle Transit-Dieselvarianten ohne Dieselpartikelfilter, die seit dem 24. August 2009 produziert werden, hat Ford die Service-Intervalle (kleine Inspektion/Wartung) von bislang 25.000 Kilometer/1 Jahr auf 30.000 Kilometer/1 Jahr verlängert. Die entsprechenden Reisemobile können länger gefahren werden, da sie seltener zum Service in die Werkstatt müssen – was sich in einer Reduzierung der Betriebskosten niederschlagen dürfte.

Die Fahrgestelle mit Allradantrieb (AWD) liefert Ford nun mit einem überarbeiteten AWD-Antriebssystem aus. Die Vorteile dieser zweiten Ford Transit AWD-Generation: Elektronische Kontrolle und Steuerung des AWD-Systems, dadurch schnelleres und sanfteres Ansprechen sowie manuelle Vorwahlmöglichkeit.

Viele Reisemobilhersteller haben sich für den Ford Transit als Basisfahrzeug für ihre Reisemobile entschieden, darunter Unternehmen wie Eura Mobil, Hehn Mobil, Hobby, la strada, Pössl und Westfalia Van Conversion. Neu hinzugekommen ist Robel Mobil aus Emsbüren (Niedersachsen), das seit 2009 erstmals ein Reisemobil-Modell auf Ford Transit-Basis im Programm hat.

Von Januar bis einschließlich Juni 2009 wurden 3.182 Reisemobile auf Basis des Ford Transit deutschlandweit neu zugelassen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen Rückgang um rund 200 Einheiten oder sechs Prozent. Damit büßte Ford deutlich weniger Volumen ein als die Gesamtbranche.

Von September 2008 bis einschließlich Juni 2009 wurden 3.848 Reisemobile auf Ford Transit-Basis im Inland neu zugelassen. Dies entspricht einem Minus von 2,7 Prozent gegenüber der Vorjahressaison.

Mit dem Transit Nugget und mit dem Transit Euroline hat Ford auch eigene Freizeitfahrzeuge erfolgreich im Programm: „Nugget“ und „Euroline“, ausgebaut von der Westfalia Van Conversion GmbH, sind längst Klassiker, die durch ihre Vielseitigkeit ein hohes Maß an Freiheit und Unabhängigkeit ermöglichen.

Aus Anlass des 25-jährigen Geburtstages des Ford Transit Nugget bringt die Westfalia Van Conversion in Zusammenarbeit mit Ford einen Jubiläums-„Nugget“ auf den Markt. Bei diesem Modell wurde der Innenraum einem kompletten Re-Design unterzogen. Laut Westfalia wird die Sonderausstattung für den Jubiläums-„Nugget“ mit einem Bruttopreis von 2.000 Euro zu Buche schlagen. Für die auf Wunsch verfügbare LED-Beleuchtung sind zusätzlich 335 Euro einzuplanen. Der Jubiläums-„Nugget“ feiert auf dem Caravan Salon in Düsseldorf Premiere.

Last but not least der Ford Ranger: Er erhielt Mitte 2009 ein Facelift. Kennzeichnend für den robusten Pick-up mit zuschaltbaren Allradantrieb sind seine exzellenten Offroad-Eigenschaften, sein markantes Design und das hochwertige Cockpit.

Quelle: Gerhard Prien