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4x4-Fahrzeuge/Fahrzeuge

All over now: Iveco Massif

Mit dem Massif 4x4 stieg Iveco in ein für das Unternehmen vollkommen neues Segment der leichten Zweiachs-Offroader ein. Gedacht war er als robustes Allradfahrzeug für professionelle Offroad-Einsätze. Und als Nachfolger für den aus der Fiat-Gruppe stammenden Campagnola. Jetzt ist es vorbei. Die eher schleppenden Verkaufszahlen ließen Insider schon länger über das Ende des Massif spekulieren. Jetzt wird der robuste Allradler still und leise aus dem Programm gestrichen. Manfred Kuchlmayr, Pressesprecher von Iveco, bestätigt: „Obwohl das Auto in allen Tests seine "Geländophilie" bewiesen hat, hat das nicht gereicht, ein selbsttragendes Segment in Deutschland zu werden. Daher haben wir ihn aus dem Verkaufsprogramm genommen“.

Schade eigentlich, denn der Massif ist – oder war – ein echtes Offroad-Fahrzeug für jedes Gelände, das auch mit extremen Offroad-Strecken fertig wird. Er glänzt mit einer Steigfähigkeit von 100 Prozent, Böschungswinkeln von 50° vorn und 30° hinten sowie einem Rampenwinkel von 24°. Die Wattiefe bei Standardausstattung beträgt 500 mm, die Bodenfreiheit bei serienmäßigen Rädern und Bereifung 200 mm. Der Allradantrieb ist abschaltbar, freilaufende Vorderachse reduzieren den Verbrauch.

Angeboten wurde der Massif als fünftüriger Station mit langem Radstand (2.768 mm), als Pick-Up mit Single Cab sowie als dreitüriger Station mit kurzem Radstand (2.452 mm). Alle Versionen waren mit Links- und Rechtslenkung zu haben. Ein Sahnestück war vor allem der Drei-Liter-Motor des Massif. Mit ihm verschwindet einer der wenigen noch verbliebenen „echten“ Allradler – und ein fabrikneuer „Oldtimer“ – aus den Verkaufsräumen.