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4x4-Fahrzeuge/Ausbauten

Orangework Defender-very British

Land Rovers Defender ist und bleibt ein Klassiker – und ein Liebling der Fernreisenden. In dieser Szene erfreut sich der Brite mit seinem permanenten Allradantrieb großer Beliebtheit. Für den Klassiker hat Orangework aus Köln einen reisetauglichen Ausbau mit einigen pfiffigen Ideen konzipiert.

Das Fahrzeug selbst ist mit Scheel-Mann-Sitzen und einem 45 Liter fassenden Zusatztank auf Reisen ausgelegt. Aus Alu gefertigt sind die Motor- und Differenzial-Unterfahrschutze. Das Reserverad ist auf die Motorhaube gewandert, eine Spurverbreiterung sorgt für Verkleinerung des Wendekreises. Ein Staufach aus Edelstahl im Staukasten nimmt Werkzeug und Ersatzteile oder Gepäck auf, für größere Gegenstände ist ein Dachgepäckträger montiert.

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Für den Möbelbau kommen Pappelsperrholz und Tischlerplatte zum Einsatz. Die Möbelkanten sind mit Massivholz eingefasst, die Arbeits- und Ablageflächen mit Kirschbaum furniert. Die Schränke sind mit Kompressionsverschlüssen ausgerüstet, da wackelt und klappert nichts. Der Fußboden ist mit pflegeleichtem Linoleum ausgelegt.

Für die Versorgung mit Frischwasser ist ein 65 Liter fassender Wassertank plus Tauchpumpe verbaut, obendrein gibt es zehn Liter Reserve im Kanister. Neben dem Edelstahl-Spülbecken gibt es auch eine Außendusche – für eine Erfrischung in „wüsten“ Gegenden. Da es in den Wüsten dieser Welt bekanntermaßen in der Nacht recht frisch werden kann, hat Orangework-Chef Stephan Schmidt eine Eberspächer D3 Airtronic verbaut. Damit der in größeren Höhen nicht die Luft ausgeht, verfügt sie über einen so genannten „Höhenkit“. Eine Standheizung zieht ganz gehörig Strom, da kommt die verbaute Solaranlage (Batteriekapazität 140 Ah) mit dem 100 Watt Solarpaneel, gekoppelt an einen Sterling Hochleistungsregler, gerade recht. Ebenfalls installiert sind ein 1.000 Watt Wechselrichter sowie ein Bedienpaneel mit Sicherungsautomat sowie eine LED-Anzeige für die Batterieüberwachung.

Fürs leibliche Wohl ist ein zweiflammiger Origo-Spirituskocher an Bord, die Verpflegung kann einer 26 Liter fassenden Kompressor-Kühlbox entnommen werden. Und selbst eine tragbare Toilette hat Orangework im Defender noch untergebracht. Am Heck sorgt eine Hannibal Markise für Erweiterung des Lebensraums. Geschlafen wird im aufstellbaren Dach (Kosten: 6.380 Euro), der Möbelbau von Orangework ist ab 12.600 Euro zu haben (Kosten der Technik: Je nach Ausstattung).