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4x4-Fahrzeuge/Ausbauten

Orangework Defender

Orangework aus Köln wagt sich in eine neue, kleinere Fahrzeugklasse. Firmenchef Stephan Schmidt zeigt in Bad Kissingen einen 110er Land Rover Defender, das klassische Daktari-Auto, mit einem wohl durchdachten und absolut sauber gemachten Wohnausbau. Bisher hat sich das Team um Stephan Schmidt mehr um die „Dickschiffe“ gekümmert und Kabinen auf Mercedes Sprinter oder MAN KAT 1 wohn- und reisetauglich ausgestattet. Der Defender ist bei den ausgebauten allradgetriebenen Stations das – durchaus gelungene – Erstlingswerk der Rheinländer. Der Korpus der Möbel und die Möbelfronten bestehen aus beschichtetem Pappelsperrholz mit Massivholz-Anleimer, die Arbeitsflächen sind in Echtholz-Kirschbaumfurnier ausgeführt. Alle Schränke sind mit Kompressionsverschlüssen versehen.

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Der Grundriss sieht einen kleinen Sitz hinter Fahrer- und Beifahrersitz vor (unter dem ein kleines Camping-WC auf seinen Einsatz als „stilles Örtchen“ wartet), rechts und links Schrankzeilen, auf der Fahrerseite durch einen weiteren Sitzplatz unterbrochen. Ebenfalls auf der Fahrerseite ist ein klappbarer Tisch montiert und der zweiflammige Spirituskocher ausziehbar untergebracht. In Fahrtrichtung rechts befindet sich ganz hinten in der Schrankzeile ein Waschbecken, das bei Nichtgebrauch im Schrank verschwindet und aus einem 75 Liter fassenden Frischwassertank gespeist wird. Eine zehn Liter fassende Reserve hält ein zusätzlicher Wasserkanister bereit. Ebenfalls rechts im Fahrzeug findet sich mittig (ausziehbar, was sonst?) eine 40 Liter fassende Kompressor-Kühlbox. Wenn die Witterungsverhältnisse die nächtliche Ruhe im aufstellbaren Schlafdach nicht ratsam erscheinen lassen, erlaubt ein erhöhter doppelter Boden das Übernachten im Fahrzeug. Und er schafft, unter der Bodenplatte, Raum für Schuhe und Klamotten. Die müssen ja auch irgendwo hin. Eine Eberspächer Airtronic sorgt für wohlige Wärme in kalten Nächten. Die elektrische Versorgung stellt eine 140 Ah Gel-Batterie in Verbindung mit einem 100 Watt Solarpanel und einem Sterling Hochleistungsregler sicher.

Quelle: Gerhard Prien